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Artikel in der Ostthüringer Zeitung zu Bio-Erzeugern – Auch aus Steinsdorf

In der Ausgabe der Ostthüringer Zeitung vom 25. Mai ist ein interessanter Artikel über zwei Bio-Erzeuger aus Ostthüringen zu finden. Mit dabei ist auch die Bioland-Imkerei von Ronny Kern aus Steinsdorf. Erst am Wochenende habe ich dort wieder leckeren Honig gekauft. Hier die Links zum Artikel und zur Webseite der Imkerei.

→ Zum Artike in der Ostthüringer Zeitung

→ Zur Webseite Bioland Imkerei Ronny Kern (www.bio-imkern.de)

 

Sehr gutes Ergebnis bei Weidaer Stadtratswahl für Wählergemeinschaft „Weidaer Umland“

Die Wählergemeinschaft „Weidaer Umland“ konnte bei der Weidaer Stadtratswahl am 25.05. ein sehr gutes Ergebnis verzeichnen.  Konrad Zorn wurde mit 97,5 Prozent in Steinsdorf zum Ortsteilbürgermeister gewählt. Im folgenden die Ergebnisse der Wahl des Weidaer Stadtrats:

Erfassungsstand 10 von 10 Stimmbezirken
Wahlberechtigte 7 466
Wähler 3 655
Wahlbeteiligung     49,0  %
Ungültige Stimmabgaben 132
Gültige Stimmabgaben 3 523
Gültige Stimmen 10 422
Wahlvorschlag Stimmen Sitze %
CDU 3 321 6 31,6
DIE LINKE 2 085 4 20,0
SPD//Grüne//ProKommune 916 2 8,8
FWG 2 290 4 22,0
WG-WU 1 810 4 17,4
 Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Den zugehörigen Beitrag der Ostthüringer Zeitung (OTZ) finden Sie unter folgendem Link:

Artikel zur Stadtratswahl in der OTZ

Grußwort des weidaer Bürgermeisters an die neuen Ortsteile

Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Hohenölsen, Schömberg und Steinsdorf,

das Thüringer Gesetz zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden 2013 soll zum 31.12.2013 in Kraft treten. Vorbehaltlich der Zustimmung des Thüringer Landtags zu diesem Gesetz werden die Gemeinden Hohenölsen, Schömberg und Steinsdorf eingegliedert und sind künftig Ortsteile der Stadt Weida.
Damit kommen auf Sie einige Veränderungen zu, die wir als Stadtverwaltung gemeinsam mit den Ortsteilbürgermeistern in einem überschaubaren Rahmen halten wollen.
Jedoch bitte ich Sie, sich ab Januar 2014 auf das Folgende einzustellen:

  • Alle Angelegenheiten, die Sie bisher am Sitz der Verwaltungsgemeinschaft „Leubatal“ in Hohenleuben erledigt haben, werden nun in der Stadtverwaltung Weida, Rathaus, Markt 1 in 07570 Weida
    Telefon: 036603 / 54-0, Fax: 036603 / 62257, E-Mail: info@weida.de zu erledigen sein. Die Sprechzeit der Stadtverwaltung Weida ist
    dienstags von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr
    (Standesamt und Einwohnermeldeamt bis 18 Uhr),
    donnerstags von 9 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 11.30 Uhr.
  •  Angelegenheiten, die Ihren eigenen Wohnort betreffen, können Sie zurÖffnungszeit mit den Ortsteilbürgermeistern direkt besprechen.

Büro des Ortsteilbürgermeisters:
Hohenölsen Straße am Anger 3, 07570 Weida,
Telefon: 036603 / 67262
Sprechzeiten: mittwochs von 16 bis 18 Uhr

Büro des Ortsteilbürgermeisters:
Schömberg Nr. 19, 07570 Weida,
Telefon: 0171 / 9719463
Sprechzeiten: auf Anfrage

Büro des Ortsteilbürgermeisters:
Steinsdorf Nr. 19a, 07570 Weida,
Telefon: 036603 / 62820
Sprechzeiten: montags von 9 bis 12 Uhr

  • Amtliche Bekanntmachungen und Mitteilungen der Stadt Weida werden im „Weidaer Amtsblatt“ veröffentlicht. Jeder Haushalt erhält ein kostenfreies Exemplar. Das „Weidaer Amtsblatt“ liegt dem „Weidaer Wochenblatt“ bei und erscheint in der Regel zwei Mal im Monat.
  • Einen Überblick über kulturelle Veranstaltungen und andere wichtige Termine im kommenden Jahr, ein Vereinsregister und viele wissenswerte Details erhalten Sie mit dem Veranstaltungskalender 2014, der kostenfrei in der Weida-Information im Rathaus und bei den Ortsteilbürgermeistern zu haben ist.

Ab dem 2. Januar 2014 wird auch die kostenfreie Eintragung der neuen Anschrift bei den Personalausweisen möglich sein. Die neuen Adressen für alle Ortsteile heißen grundsätzlich:

Max Mustermann
Straße Nr.
07570 Weida

Dabei gelten in Steinsdorf und den bisherigen Ortsteilen (Gräfenbrück, Loitsch, Schüptitz, Nattermühle) sowie in Schömberg jeweils der Ortsteilname mit der Hausnummer als Straßenname. In Hohenölsen kann der Ortsteilname vor dem Straßennamen geführt werden. z.B.

Max Mustermann
Steinsdorf Nr.
07570 Weida
Max Mustermann
Gräfenbrück Nr.
07570 Weida
Max Mustermann
Schömberg Nr.
07570 Weida
Max Mustermann
Hohenölsen, Am Anger ...
07570 Weida

Ich darf Sie als neue Bürgerinnen und Bürger der Stadt Weida herzlich begrüßen und wünsche Ihnen ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2014.

Freundliche Grüße

Ihr

Werner Beyer
Bürgermeister

(Quelle: Amtsblatt Weida vom 21.12.2013)

Eingemeindung nach Weida

Mit der gestrigen Entscheidung des Thüringer Landtags zur freiwilligen Neugliederung der kreisangehörigen Gemeinden in Thüringen und der damit verbundenen Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Leubatal zum 31.12.2013 wird die Gemeinde Steinsdorf mit den Ortsteilen Steinsdorf, Gräfenbrück, Loitsch und Schüptitz zum 01.01.2014 in die Stadt Weida eingemeindet.

Neugestaltung der Internetseite

Nicht nur die Gemeinde Steinsdorf gliedert sich aus gegebenen Anlass neu. Auch die Internetseite wurde neu gestaltet und inhaltlich ein wenig aktualisiert. In den nächsten Wochen wird der Bereich welcher die Verwaltung von Steinsdorf betrifft überarbeitet und eingepflegt. Bis dahin wünschen wir allen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.

Nachlese zur „800 Jahrfeier“ Steinsdorf

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Bürgermeister Konrad Zorn mit dem 1. Herold, Philipp

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Steinsdorf mit den Ortsteilen Gräfenbrück, Schüptitz und Loitsch

Kaum zu glauben, aber „Es ist vollbracht!“, gemeint ist das Großereignis des Jahres 2009, die „800-Jahrfeier“ der Gemeinde Steinsdorf und das Schönste ist, es war kein Mühen umsonst.

Die Gemeinde Steinsdorf mit ihren Ortsteilen hat für ihr Fest zu 800 Jahre Steinsdorf, nur positive Resonanzen mit viel, viel Lob erhalten und das völlig zu Recht, weil nahezu alle irgendwie ihren Beitrag geleistet haben, damit das Fest gelingt, und was soll ich sagen, es ist gelungen, das Fest war der „Hammer“! Auf dieses Ereignis können wir gemeinsam mit Freude und Stolz zurückschauen. Auch ich bin schon stolz auf meine, mich umgebende Bürgerschaft unseres gesamten Gemeindegebietes.

Ganz bewusst habe ich ein paar Wochen ins Land gehen lassen, um auch dem emotionalen Druck, dem alle, so auch ich unterlagen, etwas Freiraum zu lassen.

Natürlich halte ich nun meine Rückschau, zu der ich mich nicht genötigt fühle, sondern die mir ein Herzensbedürfnis an unsere Bürgerinnen und Bürger ist.

Seit mehr als einem Jahr bemühte sich ein Organisationsteam, getragen auch durch ortsansässige Handwerksbetriebe und die Vereine, um das organisatorische Hinterland dieses Festes, als auch für den Umzug, der hier in Steinsdorf stattfand, zu sichern. Für die Organisatoren, eine nahezu, fast nicht zu überblickende Aufgabe. Wir haben viel unternommen, um mit Presse, Versammlungen und Videovorführungen zur Ausgestaltung von Festumzügen, die Bürgerinnen und Bürger mit auf den Weg zu nehmen, ein schönes Fest zu gestalten, denn ohne sie geht so etwas überhaupt nicht.

Nach meinem Empfinden, einer eher schwachen Resonanz am Anfang, muss ich heute gestehen, dass ich völlig überwältigt bin von so viel gutem Willen, Energie und Kampfgeist, und ja, dem einfach sich Einbringen in das Schmücken und Ausgestalten des Dorfes zu unserem Fest.

Ich denke dabei ganz besonders an die Anfertigung von Wimpelketten, die ausschließlich in privater Initiative und tagelanger Arbeit mit Ausschneiden und Nähen von vor allem vielen Frauen aber auch Männern aus allen Ortsteilen bewältigt worden ist. Auch die Tagesstätte für psychisch kranke Menschen in Gera hat uns bei der Anfertigung von Wimpelketten richtig unterstützt. Diese Menschen haben von uns ein ehrlich gemeintes Dankeschön verdient. Nicht weniger erwähnenswert, die vielen Frauen, die sich der Anfertigung von Strohpuppen zur Dorfgestaltung verschrieben, sich an vielen Abenden trafen, um Puppen zu basteln und dabei viel Spaß hatten. Das Ergebnis ihrer Arbeit war vor und während der Festtage im Ort zu sehen.

Wenn ich mich heute noch an die Vielzahl von Puppen erinnere, die in den letzten Tagen vor dem Fest plötzlich in den Vorgärten der Häuser aufgetaucht sind, dann bin ich sachlich formuliert, nach wie vor total überwältigt. Vor allem die vielen verschiedenen Puppentypen waren der Knaller schlechthin. Alle erzählten ihre eigene lustige Geschichte. Die Kita „Löwenzahn“ war in Sachen Puppen schon frühzeitig aktiv. Es müssen wohl die ersten von ca. 60 Puppen gewesen sein, die die Kunde der 800-Jahrfeier in die Öffentlichkeit trugen.

Auch denke ich an die großen Bemühungen in den Ortsteilen, den Umzug als Ortsteil mit zu gestalten. Oder an die vielen Stunden derer, die für die Festschrift oder Chronik über Monate hinweg viel Zeit investiert haben.

Ich rufe gern in Erinnerung, die vielen großen und kleinen Handreichungen unserer Gewerbetreibenden und Handwerksmeister, die großartig dazu beigetragen haben, dass diese Fest überhaupt stattfinden konnte. Auch Dank der großen Unterstützung der Steinsdorfer Agrar GmbH, die mit der Mahd und der Bereitstellung der Grünflächen sowie der Mahd der Straßenränder (Pflichtaufgabe der Gemeinde) wichtige Hilfestellung leistete. Den Preis für den technischen und personellen Aufwand habe ich lieber nicht erfragt. Dennoch half er, den finanziellen Spielraum für das Fest zu erweitern.

Auch möchte ich gern erwähnen, dass ich bei meinen Bemühungen, Sponsoren zu finden, von keinem unserer Gewerbetreibenden und Handwerksmeistern schlecht behandelt worden bin, im Gegenteil, ich konnte für das Fest ca. 5.000 EUR als Sach- und Geldspenden entgegennehmen! Obendrein bereiteten sie sich alle noch selbst auf den Festumzug vor.

Das ist aller Ehren wert und ich bedanke mich nochmals recht herzlich, auch im Namen aller Steinsdorfer, dafür.

Den Dank reiche ich gleichfalls weiter an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die Wimpelketten angebracht haben und sich mit eigenen Aufgaben beteiligten, aber auch natürlich immer als schnelle Eingreiftruppe, Gewehr bei Fuß des Bürgermeisters standen. Schließlich wurde auch am gesamten Festwochenende die Einsatzbereitschaft abgesichert. Mein Dank gilt auch den Vereinen, die sich jeder mit speziellen Aufgaben am Fest einbrachten und selbst vom Fest gar nicht so sehr partizipieren konnten, weil sie mit vielerlei Aufgaben am gesamten Geschehen betraut waren.

Auch die Kirchgemeinde betrieb einen hohen Aufwand beim Schmücken und Gestalten, vor allem bei der Vorbereitung und Durchführung des Festgottesdienstes, mit Bläsern und Chören, danke auch dafür. Vergessen will und kann ich auch nicht die AWO, die wie immer für Kaffee und Kuchen verantwortlich zeichnete. Selbstverständlich hatte sie sich um hausbackenen Kuchen bemüht. Ich glaube, es sind ca. 90 Kuchen geworden, die von den Hausbäckerinnen angeliefert wurden. Danke allen Bäckerinnen aus dem gesamten Gemeindegebiet.

Das „Dankeschön“ lässt sich weiter fortschreiben an den Jugendverein Steinsdorf e. V., der das gesamte Festwochenende hindurch für die Versorgung mit Getränken sowie das Schmücken der Festhalle verantwortlich zeichnete.

Natürlich hat die Jugend diese Aufgabe so wie viele andere, mit Bravour gemeistert. Neben der kulinarischen Hauptversorgung durch die Landfleischerei Peter Weiser und der Gulaschkanone der FFw Steinsdorf mit Gekochtem, Gebratenem, selbstverständlich auch zum Fest („Ochse am Spieß“), alles äußerst lecker und professionell zubereitet, reihte sich ein weiteres Highlight der Versorgung ein. Ich meine damit das Team der Sportgruppe um Almut Reifarth mit ihren „Röhrendätschern“, die eine absolute Gaumenfreude waren.

So kam es, dass alle Mädels aus mehr als einem Zentner Kartoffeln, „Röhrendätscher“ gebacken haben, die im wahren Wortsinn weggingen, wie „Warme Semmeln“.

Mein Dank also nochmals an alle diejenigen, die mit Speisen und Getränken zu tun hatten, natürlich auch an Peter Weiser, der die Festzeltversorgung für die Eröffnungsfeier sponserte. Ich bleibe weiter bei den Vereinen, damit mir beim „Danke“ sagen keiner durch die Lappen geht.

Ich denke dabei auch an den Schrebergartenverein Steinsdorf, der am gesamten Festwochenende die komplette Kassierung der Eintrittsgelder reibungslos absicherte oder an den Hundesportverein Steinsdorf, der die Nachtwachen im gesamten Festgelände übernahm sowie die beeindruckende Präsentation mit einer Hundesportvorführung, mitten unter den Festgästen ablieferte.

Neben einer sich lohnenden Kranfahrt in schwindelnde Höhe vom 50 m über Steinsdorf, ließ auch der „Mittelalterliche Markt“ mit Gauklern, Rittern und Herold keine Wünsche offen. Die mittelalterlichen Markttreibenden gaben sich viel Mühe, das Fest zu einem Höhepunkt im gesamten Umland werden zu lassen. Auch ihnen ein recht herzliches Dankeschön.

Für die im Gemeindesaal eingeordnete Ausstellung zum Thema „800 Jahre Steinsdorf“, gestaltet durch das Team der Chronisten Vera Kloucek, Horst Hahn, Ute Gruner sowie Frank Mache, die gemeinsam mit dem Aufwand unzähliger Stunden und vielen Nachteinsätzen (unter Einbeziehung der Familienangehörigen), neben dieser Ausstellung auch noch eine sehr umfangreiche 89-seitige Broschüre, sorgfältig recherchierter „historischer Betrachtungen“, oder auch Ortschronik Teil III der Gemeinde Steinsdorf zum Druck gebracht haben, die äußerst kurzweilig, interessant und deshalb eine lohnende Lektüre für jeden Leser ist, sind Dankesworte eher zu gering.

Die Ausstellung der 800 Jahre Steinsdorf, ist zu Recht mit viel Lob, Anerkennung und Hochachtung bedacht worden. Prädikate, denen wir alle, so glaube ich uneingeschränkt zustimmen können. Es ist richtig schade, dass man diese Ausstellung nicht stehen lassen konnte.

Herzlichen Dank auch von mir an diejenigen, die diesen Part des Festes mit sehr großer Leidenschaft und Liebe zum Detail erfüllten.

Gleiches gilt auch für die Waidmänner der Hegegemeinschaft Steinsdorf.

Danke für die schöne, interessante und liebevoll gestaltete Präsentation von Gehörnen, der Tiere des Waldes sowie des Waidwerkes unserer Jäger überhaupt.

Erwähnenswert ist gleichwohl, dass es weitere Druckerzeugnisse gibt. Zum einen ist das die historische Betrachtung von 800 Jahren landwirtschaftliche Entwicklung in Steinsdorf, vom Historiker Herr Werner Prüfer aufgeschrieben und der Gemeinde völlig kostenneutral zum Verkauf überlassen. Auch Herbert Zimmermann hat als Autor seiner Broschüre „Kindheits- und Jugenderinnerungen“ keine Forderungen an die Gemeinde gestellt und den Verkaufserlös der Gemeinde Steinsdorf überlassen.

An beide Autoren ergeht mein herzlicher Dank im Namen der Gemeinde Steinsdorf.

Natürlich ist es mir eine Ehre und Selbstverständlichkeit, mich bei allen Gästen aus Politik und Wirtschaft, für ihr Kommen sowie die Überbringung der Grüße und Glückwünsche, anlässlich unserer 800-Jahrfeier zu bedanken und ganz besonders bei:

Arnold Vaatz, Mitglied des Deutschen Bundestages u. stellv. Vorsitzender der CDU/CSU, Martina Schweinsburg, Landrätin Landkreis Greiz CDU, Volker Emde, Landtagsabgeordneter CDU, Matthias Lindig, Vorsitzender Verwaltungsgemeinschaft „Leubatal“, Werner Beyer, Bürgermeister Stadt Weida und Pfarrer Martin Schäfer, Pfarrer unseres Kirchspiels, Amtskollegen aus der VG „Leubatal“, den Gewerbetreibenden, den Vereinen, den Lehrern und nicht zuletzt allen Bürgerinnen und Bürgern aus dem Gemeindegebiet. Besonders gern erinnere ich mich auch an den Besuch (anlässlich der 800 Jahre Steinsdorf), einer direkten Angehörigen des Rittergeschlechtes derer „Von Steinsdorff“, Frau Renata von Steinsdorff mit ihrer Cousine Waltraud von Wangenheim. Mit gleicher Herzlichkeit sind mir die beiden Originalvertreterinnen des letzten Rittergutsbesitzers Franz Wagner, nämlich seine Töchter Helga Niemeyer und Ulrike Büttner in Erinnerung, wobei die eine der beiden Töchter ja eine Steinsdorferin geblieben, und unsere „Büttners Rike“ ist.

Danke an die vier Frauen, dass sie der gemeindlichen Einladung gern gefolgt sind. An sie viele Grüße mit besten Wünschen für Gesundheit und persönliches Wohlergehen nach Hause.

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Steinsdorf aber auch der VG „Leubatal“ sowie der Umlandstädte und -gemeinden, lassen Sie mich auch zu unserem Festumzug einige Gedanken äußern.

Was ich im Umzug, anlässlich der 800-Jahrfeier Steinsdorf gesehen und erlebt habe, lässt sich nunmehr kaum noch mit Worten reflektieren oder beschreiben.

Zwei Drittel des gewaltigen Umzuges, der sich in der Nähe von 1500 m Länge ansiedelte, konnte ich mir noch vorstellen, oder anders, das habe ich erwartet.

Was hier aber tatsächlich an Umzug stattfand, war einfach gigantisch und schier unglaublich.

Die vielen Bilder und tollen Ideen bei der Gestaltung, in den Vereinen, den Gewerbetreibenden, den befreundeten Städten und Gemeinden, natürlich auch unseren Bürgerinnen und Bürgern, mit einer Kreativität bei der Anfertigung und Auswahl der Kostüme, die ihres Gleichen sucht.

Auch die Ortsteile, die nach meinem Werben für den Umzug, zunächst mit „Schubkarre, Stein und Hammer“, oder „selbstfahrendem Rasenmäher“, oder „geschmückten Handwagen“ kommen wollten, brachten am Ende allein fast 200 m Umzug, sehr origineller und äußerst arbeitsaufwendiger eigener Historie und Kostümierung mit. Wahnsinn!!!!!!!!

Auch die Darstellung alter und neuer Vereine, war völlig gelungen. Die alte Technik, wie Lanzschlepper, Traktoren aller Art, Zweiräder mit und ohne Motor, aber auch neue Technik der Steinsdorfer Agrar GmbH, alles zum Umzug hergerichtet und geschmückt. Die Kutschen brillierten in großer Herrschaftlichkeit perfekt, wie auch die Reiter, hoch zu Pferd und im Kostüm.

Nun könnte man diese berechtigte Schwärmerei ohne Ende fortsetzen, was aber gewiss den Rahmen sprengen würde.

Eines bleibt diesem Umzug jedoch unbenommen, er wird kaum zu schlagen sein in seiner Individualität, Kreativität, Vielfalt, Eigeninitiative, der Lust sich einzubringen, Farben und Kostümpracht, der Freude, zusammen zu gestalten, und natürlich Freude zu haben an dem, was man gemeinsam erreichen kann.

Auch wenn es geregnet hat, was mich schon ein bisschen traurig machte, hat sich dennoch keiner der Akteure den Spaß verderben lassen.

Alle waren gut drauf und haben mit den zahlreichen Zuschauern richtig schön gefeiert.

Natürlich gehört an dieser Stelle nun endlich dem Mann ein großes „Dankeschön“, der die Fäden der Organisation in der Hand hielt. Es war Ronald Neumann, der mit viel Liebe zum Detail, diesen Umzug plante, unterstützt von Olaf Fett und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Steinsdorf durchführte, sowie von Karsten Geißler professionell moderiert wurde. Karsten Geißler hatte neben der Moderation, eben auch noch und ganz nebenbei, die gesamte Finanzsituation am Festwochenende in der Hand, und hat diese Aufgabe perfekt abgeliefert. Auch Olaf Fett war einer derjenigen, die über den gesamten Planungszeitraum stets und vor allem auch mit praktischer Hilfestellung zur Seite stand, und überall dort weiterhalf, wo die sprichwörtliche „Säge“ klemmte. Deshalb auch an ihn ein herzlicher Dank!

Gern erinnere ich mich auch an die schöne Puppentheaterveranstaltung, oder die sehenswerte Modenschau, sehr professionell vorgetragen von unseren Frauen.

Ebenfalls dem Fußballverein für die Kinderbelustigung und der Kita „Löwenzahn“ für das Kinderschminken und Basteln und dem Münzteam sei auf diesem Weg herzlich gedankt.

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Steinsdorf, einschließlich der Ortsteile Gräfenbrück, Schüptitz und Loitsch, ihr habt gemeinsam ein schönes Fest gestaltet und gleichsam bewiesen, zu was Menschen in der Lage sind, was sie Schönes bewegen können, so lange sie es nur ehrlichen Herzens, mit gutem Willen, und vor allem gemeinsam mit großem Zusammenhalt tun.

Ich glaube, an dieser Maßnahme sind das Gemeindegebiet – und die Bürgerinnen und Bürger noch mehr zusammengewachsen.

Ich für meinen Teil, bin sehr stolz auf diese, meine Bürgerschaft.

Vor allem sind wir uns dem Grundsatz treu geblieben, es sollen alle „Freude und Spaß“ an diesem Fest haben.

Das ist uns, so glaube ich, voll umfänglich gelungen!

Ich hätte da noch eine kleine Episode von dem Mann, der alles gemalt hat, und jeder der Schriftzüge für das Fest aus seinen Händen stammte. Ich meine den Malermeister i. R. Manfred Beck aus Gräfenbrück.

Jedes Mal, wenn ich ihn nach dem Betrauen und der Bitte um Erledigung einer neuen Aufgabe verließ, sagte er stets: „Bleib noor und scheen ruhich, das kriechen mir alles in Griff!“ Das war so, er sprachs und bekam alles in Griff!

Danke Becki, auch an dich!

Nochmals herzlichen Dank an alle!

Es grüßt euch euer

Bürgermeister

Konrad Zorn

PS.

Ganz im Hintergrund und dennoch ganz wichtig, agierte mein Wahlteam, denn es wurde am Festsonntag auch noch gewählt. An dieser Stelle möchte ich meinem stellvertretenden Wahlleiter, Herrn Gerd Schulz, ganz offiziell herzlich danken. Er hat mich bei der Vorbereitung der Wahl und der Nachbereitung der Wahl sehr unterstützt, so auch mein Wahlteam, auf das ich mich, wie angekündigt, absolut verlassen konnte.

Vielen Dank auch an euch.

Und nun zum Schluss noch eine letzte Anmerkung. Alle, die nicht erwähnt oder auf Bildern gezeigt sind, mögen mir bitte verzeihen.

Damit alle zu sehen sind, wird die Gemeinde Steinsdorf 2 DVDs professionell anfertigen lassen, deren Erscheinen rechtzeitig öffentlich bekannt gemacht wird.

 

Informationen zu „800 Jahre Steinsdorf“

Aufruf zum Mitmachen an alle Bürgerinnen und Bürger
Festtage vom 05.06. bis 07.06.2009

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Steinsdorf mit Ortsteilen Gräfenbrück, Schüptitz und Loitsch,

wir schreiben das Jahr 2009, das Jahr, in dem Steinsdorf als Ort, seine urkundlichen Ersterwähnung im Jahr 1209, feiern wird.

Seit dem Sommer des vergangenen Jahres bemüht sich zur Thematik „800 Jahre Steinsdorf“ ein Organisationsteam, um die Ausgestaltung der Feierlichkeiten  vom 05.06. – 07.06.2009 planerisch festzulegen. Auf diesem Weg sind wir schon gut vorangekommen.

Was den Festbetrieb auf der Festwiese vor dem Carport anbetrifft, werden wir uns zum Zwecke der 800-Jahrfeierlichkeiten ziemlich ausdehnen und zwar auf  die Wiese gegenüber der Schrebergartenanlage, nahe dem Gemeindeamt, auch werden wir den Saalhof zum mittelalterlichen Markttreiben nutzen. Zum Neugierigmachen sollen hier einige Details aus dem 3-tägigen Festprogramm verraten werden. Beginnen wird es mit dem Pflanzen einer Linde auf dem Dorfplatz.

  • 05.06.09Offizielle Eröffnung der 800-Jahrfeier im Carport auf der Festwiese mit geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft, Honoratoren, Sponsoren, Vereinen sowie den Bürgerinnen und Bürgern des Gemeindegebietes Steinsdorf und den Ortsteilen Gräfenbrück, Schüptitz und Loitsch, anschließend Festprogramm mit den „Lustigen Schwestern“ und Tanz.
  • 06.06.09Anreise Alttechnik Lanztraktoren, Altschlepper und Landtechnik aller Art, großes Festtreiben auf allen festgelegten Plätzen mit vielen Überraschungen, vor allem für die Kinder aber auch die „Großen“ Hüpfburg, Karussell, Eis, Kinderschminken, Bastelstraße , Pendelkegeln, Glücksrad, Heißer Draht, Ponyreiten, Traktorenschau, Nagelprobe, Schnitzshow (Überraschung für Kita), Hau den Lukas, Mopedfahren usw.

    Mittelalterliches Markttreiben im Kulturhaushof an allen Tagen
    Ausstellung zur Historie der Gemeinde Steinsdorf im Saal des Kulturhauses mit Ausstellung der Hegegemeinschaft Muffelwild Weida-Wildetaube,
    ab 14.00 Uhr großer historischer Festumzug
    Kaffeestube mit großem Kuchenbüfett aus der Hausbäckerei, gestaltet durch die AWO an den Festtagen
    am Abend Tanz mit „Querbeat“ und attraktivem Höhenfeuerwerk

  • 07.06.0910.00 Uhr Festgottesdienst anschließend Frühschoppen mit Blasmusik
    großer Festbetrieb mit Traktoren, Alttechnik, Kinderbelustigung, Steinsdorfer Aussichten (50 m über Steinsdorf), Schnitzshow (Fertigstellung der Überraschung für unsere Kita), Puppentheater, Modenschau, Hundesportvorführung u. v. a.

 

Die Versorgung der gesamten Festveranstaltung wird der Jugendverein, die Fleischerei Peter Weiser sowie die Feuerwehr Steinsdorf (Gulaschkanone) realisieren. Natürlich wird der Fleischer einen Ochsen auf den Spieß schieben. Mit noch anderen kulinarischen Leckereien wird es an nichts fehlen.

Für den am Samstag, 06.06.09 stattfindenden historischen Festumzug, an dem noch heftig gearbeitet wird, sind noch jede Menge Ideen und gute Einfälle bei  der Gestaltung gefragt. Dabei soll neben Historischem auch das Vereinsleben (alt/neu), alte Technik und viel altertümliches Detail dargestellt werden.

Natürlich sollen alle Gewerbetreibenden, auch die aus den Ortsteilen, am Umzug teilnehmen und das entsprechende Gewerk am besten altertümlich präsentieren. Selbstverständlich sollten auch die Ortsteile, als eigener Block oder in anderen Formationen sowie Bürger als Einzeldarsteller, gern historisch gekleidet, am Festumzug teilnehmen. Der Umzug steht allem offen, was altertümlichen Charakter trägt, wie Oldtimer, Zugmaschinen, Leiterwagen, Gespanne und Wagen, Brotschieber, Dreschflegel, Strohschneider auf Wagen, alte Mähtechnik, Tabakproduktion, oder in Person als Stellmacher, Waschfrau, Holzweibl mit Tragekorb auf dem Rücken, Waldarbeiter, Besenbinder, Landarbeiter mit Werkzeugen und Handwagen.

Ich bin sicher, es stecken noch viele Ideen und praktikable Vorschläge für einen attraktiven Umzug in unserer Bürgerschaft, die es lohnt, umzusetzen.

Wir benötigen viele Bürgerinnen und Bürger, die als Darsteller am Umzug zu Verfügung stehen. Deshalb werden wir in allen Ortsteilen um Akteure werben. Nach wie vor suchen wir leihweise Requisiten, vorrangig alte Kinderwagen, alte Fahrräder, alte historische Kleidungsstücke, alte Schulranzen, Pionier- und FDJ-Kleidung und vieles mehr.

Jeder, der Fragen oder eine schöne Idee für den Umzug hat, sollte sich unbedingt melden und das möglichst zeitnah, zwecks Koordination, bei der Gemeinde Steinsdorf, Herrn Ronald Neumann, Steinsdorf 103, oder Herrn Frank Mache, Steinsdorf 82.

Neben dem hohen Veranstaltungs- und Durchführungsdruck für alle Akteure dieser Maßnahme, wollen wir uns dennoch einem Anspruch treu bleiben, nämlich dem, dass die „800-Jahrfeier“ der Gemeinde Steinsdorf allen Spaß macht, viel Freude bereitet und uns noch lange in Erinnerung bleiben soll.

Die Gemeinde Steinsdorf hat anlässlich des Festes „800 Jahre Steinsdorf“ eine Gedenkmünze prägen lassen, die ebenfalls in den letzten Tagen eingetroffen ist.

muenze

Die Auflage dieser Münze ist limitiert und wird als Feinsilbermünze verkauft (siehe abgedruckten Flyer). Wer eine Goldmünze bzw. Feingoldmünze als Wertanlage oder Andenken erwerben möchte, melde sich bitte in der Gemeindeverwaltung Steinsdorf, Steinsdorf 19 a, 07570 Steinsdorf unter der Telefon-Nummer 036603/62820.

Die Vorderseite zeigt den Turm der Kirche zu Steinsdorf auf dem Osterberg südlich von Weida. Sie wurde ebenfalls 1209 erstmalig urkundlich erwähnt. Als kleine Kapelle im romanischen Stil erbaut, gehörte sie zur Urpfarrei Veitsberg, später Döhlen und war von 1529 – 2005 eine eigenständige Pfarrei. Heute gehört die Kirchgemeinde zum Kirchspiel Weida, so auch die Kirche. So wie sich die Kirche gegenwärtig darstellt, ist sie jedoch das bauliche Ergebnis von Um- und Ausbauten aus 8 Jahrhunderten. Die Innenausstattung, von meist bloßem Holz im Kontrast zu den weißen Wandflächen, sowie das überlebensgroße spätgotische Kruzifix am Altar, verleihen dem Kirchenraum eine sehr schlichte, dennoch wunderbare und sehenswerte Atmosphäre.

Die Rückseite der Medaille bildet zwei Blätter der Bäume ab, die das historische Ortsbild bestimmen und heute noch prägen. Den Dorfanger ziert eine Linde, als markantes Element des Dorfzentrums, während im weiteren Umfeld, auch straßenbegleitend, Kastanienbäume zu finden sind.

Die Gemeinde Steinsdorf ist zuversichtlich, Ihnen mit dieser Gedenkprägung eine schöne Erinnerung in die Hand zu geben, an der Sie noch lange Ihre Freude haben werden und die Sie stets an das schöne Fest „800 Jahre Steinsdorf“ im Juni 2009 erinnern wird.

Ausprägungen

Feinsilber 999/000 in feinster Spiegelglanzausführung inkl. Etui und Zertifikat EUR 32,00 *
Gold 750  in Prägeglanz inkl. Etui, Dose und Zertifikat EUR 425,00 *
Feingold 999/000 in Prägeglanz inkl. Etui, Dose und Zertifikat EUR 525,00 *

Jede Medaille hat einen Durchmesser von 35 mm und wird mit einem Rondeneinsatzgewicht von ca. 16 Gramm geprägt.

Limitierte und nummerierte Auflage:

200 Medaillen in Feinsilber
20 Medaillen in Gold 750
20 Medaillen in Feingold 999/000

* Die Preise verstehen sich inkl. der gesetzl. Mwst. , Preisänderungen vorbehalten.

Erhältlich bei:

Gemeindeverwaltung Steinsdorf
Landfleischerei Peter Weiser in Steinsdorf
Bäckerei Förster in Steinsdorf
Tabakwaren Benno Trampel in Weida

Erinnern möchte ich als letzte Information noch darüber, dass der Sonntag, 07.06.2009 ein „Wahlsonntag“ ist, an dem die Kommunalwahl (Gemeinderat) sowie die Europawahl stattfinden. Das Wahllokal wird zu dieser Wahl die Kindertagesstätte Steinsdorf Nr. 74 sein. Gerade auch zu dieser Wahl werde ich auf unser bewährtes Wahlteam angewiesen sein und hoffe schon heute auf die Zusage aller meiner Mitstreiter in Sachen „Wahlen 2009“.

So, liebe Bürgerinnen und Bürger des Gemeindegebietes Steinsdorf, das soll es vorab gewesen sein. Ich wünsche uns viel gemeinsames Handeln in Vorbereitung der „800-Jahrfeier Steinsdorf“, viele gute Ideen und Kampfgeist, nicht nachlassen und dranbleiben, an dieser scheinbar übergroßen Aufgabe für unsere Gemeinde. Gemeinsam werden wir diese Aufgabe lösen und ich bin mir darin sicher, dass dieses vor uns liegende Spektakel, die dörfliche Gemeinschaft sowie die Generationen weiter und fester zusammenschmieden. Also, ich freu mich darauf. Packen wir’s an! Wir kriegen das hin!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgermeister
Konrad Zorn

800 Jahre Steinsdorf

dorfplatz

Steinsdorf, südlich von Weida gelegen, bildet heute mit seinen Ortsteilen Gräfenbrück, Schüptitz und Loitsch eine Gemeinde mit ca. 675 Einwohnern. Steinsdorf selbst liegt in landschaftlicher schöner Lage auf einem schrägen Höhenzug, der sich am Rande des Weidatales empor zieht. Rings um den Ort breiten sich große Feld- und Wiesenflächen, eingerahmt von Waldteilen aus. Gegenwärtig ist unser Steinsdorf Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Leubatal, deren Hauptsitz sich in Hohenleuben befindet.

Steinsdorf ist eine sehr alte Siedlung. Ein uns heute als erste bekannte urkundliche Nennung des Dorfes erfolgte im Jahre 1209.

Diese Tatsache ist für die Gemeinde Steinsdorf Anlass und Grund zugleich, im Jahr 2009 seine 800 Jahre urkundliche Ersterwähnung mit einem Festakt und Festwochenende vom 5. Juni – 7. Juni 2009 zu begehen.
Viele große und kleine Attraktionen werden zu sehen sein, wie z.B. mittelalterliches Markttreiben, großer historischer Festumzug, Ausstellung zur Historie des Ortes Steinsdorf, Händler, Alttechnik, Lanztraktoren und Festwiesenbetrieb mit vielen Überraschungen für unsere Kinder. Auch an kulinarischen Köstlichkeiten, Gekochtem, Gebackenem und Gebratenem wird es nicht fehlen.
Selbstverständlich wird auch der eine oder andere kulturelle Leckerbissen zu sehen sein, wie z.B. Tanzveranstaltung mit der Gruppe „Querbeat“. Wir hoffen, dass wir Sie nun neugierig machen konnten und freuen uns schon heute auf Ihr Kommen, zu 800 Jahre Steinsodrf bei Weida.

Wie sagt man so schön „Man sieht sich!“

Konrad Zorn
Bürgermeister
Gemeinde Steinsdorf

Gedanken zum Steinsdorftreffen und „105 Jahre Freiwillige Feuerwehr Steinsdorf“ am 2. und 3. Juni 2007

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Steinsdorf mit Ortsteilen Gräfenbrück, Schüptitz und Loitsch, vor mehr als einem Jahr begann die Planung und Organisation der Großveranstaltung am 2. und 3. Juni 2007. Gemeint ist das 4. bundesweite Steinsdorftreffen und der damit verbundene Besuch von 4 Steinsdörfern aus dem gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, aber auch die Festveranstaltung zu „105 Jahre Freiwillige Feuerwehr Steinsdorf“ am 3. Juni 2007. Zunächst jedoch zurück zum 4. bundesweiten Steinsdorftreffen 2007 hier bei uns in Steinsdorf. Die unserer Gemeinde mehr als freundschaftlich verbundenen Gastgemeinden waren im Einzelnen:

  • Steinsdorf bei Neuzelle (Land Brandenburg)
  • Steinsdorf bei Altmannstein (Land Bayern)
  • Steinsdorf bei Schönbrunn (Franken)
  • Steinsdorf bei Leutenberg (Land Thüringen)

die sich personell so gut vertraten, dass das Festzelt nur allein von Gast-Steinsdörfern schon gut gefüllt war.

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Mitgebracht hatten sie, und darin waren sich Alle einig, viel gute Laune, Spaß und den festen Willen, ein richtig großes Steinsdorftreffen zu feiern, welches für mich schon die Anwandlung eines großen Familientreffens hatte.
Die Steinsdorfer aus Brandenburg sind gleich ganz und gar mit einer Blaskapelle und einem fröhlichen Hymnus, aus ihrer Heimat, auf den Lippen, in das Festzelt einmarschiert, was mich tief gerührt und sehr beeindruckt hat.

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Auch die Begrüßung der Steinsdorfer untereinander war schon eher familiär, herzlich und viel mehr, als nur ein simples „Guten Tag“ sagen, weshalb nun auch dem 4. Steinsdorftreffen mit viel Spaß und guter Laune, nichts mehr im Wege stand. Nach der offiziellen Eröffnung und Begrüßung der Gäste sowie der Ehrengäste

Herr Heinz Klügel 1. Beigeordneter der Landrätin
Herr Volker Emde CDU Landtagsabgeordneter
Frau Heidrun Bertel in Vertretung VG Chef Matthias Lindig
Frau Vera Kloucek 1. Beigeordnete unserer Gemeinde

durch den Ortsbrandmeister, Gerhard Fischer, und dem Bürgermeister Konrad Zorn, setzten sich alle Steinsdörfer per Umzug durch das Dorf in Bewegung, wieder mit der „Brandenburgischen“ Blaskapelle voran, zu unserem Pflanzort der Freundschaftsbäume, als Gastgeschenke, am Tiergehege. Alle Steinsdorfer pflanzten hier, jedes Steinsdorf selbst, einen Freundschaftsbaum. Ich hoffe für die Bäume, dass sie in Ruhe, vor allem aber in Frieden aufwachsen können, damit sie ihrer Rolle, eine bleibende Erinnerung an dieses 4. bundesweite Steinsdorftreffen zu werden, auch nachfolgen können. Für unser Steinsdorf ist neben dieser Erinnerung auch gleichzeitig eine schöne Allee entstanden, an der viele Generationen ihre Freude haben werden, entstanden. Auch sie, wird einst eine Sehenswürdigkeit in unserem Steinsdorf sein.

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Nach dem alle Steinsdörfer mit ihrem gepflanzten Baum fotografiert und das Gastgeschenk durch unsere Feuerwehr überreicht war, wurde auf der Festwiese das „Fitteste Steinsdorf“ in den Disziplinen Thüringer Kloßweitwurf, Steinsdorf-Dart, Armbrustschießen, Pendelkegeln und „Hau den Lukas“, ermittelt. Alle Steinsdorfer waren mit großem Interesse dabei und kämpften inbrünstig um den Titel „Fittestes Steinsdorf“. Alles war mit einer rießen Gaudi verbunden.

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Nach Abschluss dieses Wettkampfes gab es natürlich viel Hunger und Durst. Für beides war gut gesorgt, zum einen an Getränken durch den Jugendverein Steinsdorf, der seine Aufgabe wieder an beiden Tagen, mit viel Liebe zum Detail in Perfektion meisterte, und zum Anderen für Speisen die Feldküche der FFW Steinsdorf mit Linsen- und Erbsensuppe, aber auch Eisbein mit Sauerkraut schmackhaftester Art, sowie die Fleischerei Peter Weiser mit Rostern und Steaks aufwartete. Um dieses Fest weiter aufzuwerten, hatte sich der Fleischer Peter Weiser gar einen kulinarischen Höhepunkt einfallen lassen, in dem er einen „Ochse am Spieß“ über offenem Birkenholzfeuer briet. Äußerst lecker kann ich nur sagen. Natürlich hat sich auch die Ortsgruppe der AWO Steinsdorf nicht in den Schatten stellen lassen und an beiden Tagen die Versorgung mit Kaffee und Kuchen sicher gestellt, was auf keinen Fall fehlen durfte. Dazu haben sich nahezu alle Feuerwehrfrauen und Bürgerinnen der Gemeinde Steinsdorf mit den Ortsteilen Gräfenbrück, Schüptitz und Loitsch zur Aufgabe gemacht, echten, dörflich -hausbackenen Kuchen zu liefern. Ich wollte es kaum glauben aber man höre und staune, es sind ca. 100 Kuchen aus Steinsdorf und allen Ortsteilen in der AWO-Kaffeestube abgegeben worden. Einfach unglaublich, was nur allein in Sachen Kaffee und Kuchen von den Frauen geleistet wurde, auch und nicht zuletzt von den Feuerwehr- und AWO-Frauen für die Bedienung der Gäste an beiden Tagen.

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Während nun Alle ihren Gaumenfreuden jeglicher Art nachkamen, richtete sich die Gruppe „Querbeat“ mit ihrem Soundcheck auf die Abendveranstaltung ein und was noch nie da war, mit dem ersten Titel war die Tanzfläche voller Tänzerinnen und Tänzer. Für deftige Einlagen während des Tanzabends sorgten die Zossener „Fanny Tänzer“ und der Jugendverein Steinsdorf mit Sumoringerkämpfen.Den ganzen Abend wurde geschunkelt, getanzt und viel gelacht, natürlich auch so manches Bierchen oder Schnäpschen getrunken, klarer Fall, für echte Steinsdorfer. So nahm dieser Abend seinen vergnüglichen Lauf und ich kann nur sagen, die Steinsdorfer verstehen es, zu feiern und das zünftig.

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Der Sonntag, des 3. Juni 2007 stand nun unter ganz anderem Vorzeichen, nämlich der Festveranstaltung zu „105 Jahre Freiwillige Feuerwehr Steinsdorf“ und begann um 10.00 Uhr mit einem Festgottesdienst im Festzelt. Auch die Kirchgemeinde Steinsdorf hatte dieses Fest als einen Höhepunkt des gemeindlichen Lebens im Kirchenjahr, für sich festgeschrieben. Liebevoll vorbereitet, mit dem Steinsdorfer und Hohenölsener Kirchenchor sowie dem Posaunenchor der Kirchgemeinde Weida, hielt Pfarrer Martin Schäfer aus Weida einen Festgottesdienst ab, der durch viele Steinsdorfer in würdevoller Andacht angenommen wurde. Es war ein schöner Gottesdienst, über den man hier, auch wegen der besonderen Örtlichkeit, noch lange sprechen wird. Deshalb ergeht an dieser Stelle von mir ein großes Dankeschön an die Steinsdorfer Kirchgemeinde, mit Allen, die diesen Gottesdienst mit ausgestaltet haben, natürlich auch an Herrn Pfarrer Martin Schäfer.
Nach unserem Festgottesdienst eröffnete die Bläservereinigung Wünschendorf den musikalischen Frühschoppen im Festzelt, während auch für unsere Kinder so manches geboten wurde. Ich denke dabei im Besonderen an die Hüpfburg, das Kinderkarussell, das Ponyreiten, dem Kinder „Hau den Lukas“ gestellt und begleitet an beiden Tagen durch die Kameraden der FFW Ortsgruppe Schüptitz und nicht zuletzt an den Pavillon zum Basteln oder Kinderschminken, liebevoll und ideenreich durch unsere Kindergärtnerinnen Ines Schreiter und Ramona Gärtner in Szene gesetzt. So konnten sich alle gut vergnügen bis der Aufruf zum traditionellen Umzug erschallte, der 14.00 Uhr begann. Im Marschband auf der Weidaer Straße formierten sich die Marschblöcke der einzelnen Steinsdörfer, die Wünschendorfer Bläservereinigung, die Neugernsdorfer Schalmeien sowie die Gastfeuerwehren aus Weida, Wünschendorf, Mosen, Teichwitz, Schömberg, Frießnitz, Staitz, Großebersdorf sowie die Ortsgruppe Schüptitz, mit ihrer Technik zum großen Umzug, anlässlich des Festes „105 Jahre FFW Steinsdorf“. Viele Freunde und Gäste hatten sich mit in die Marschblöcke eingeordnet. Stolz präsentierte die Jugendfeuerwehr die Schilder, mit den Namen der Steinsdörfer und den angereisten Gastfeuerwehren, die alle am Gerätehaus der FFW Steinsdorf begrüßt und vorgestellt wurden, wozu uns die Feuerwehr Weida eigens die Drehleiter sponserte. Vielen Dank an den Bürgermeister der Stadt Weida, Werner Beyer.

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Allen voran fuhr eine Kutsche mit unseren Alterskameraden, Karl Schmotz, Jürgen Urban, Herbert Zimmermann und Gerhard Wiedemann, gesponsert von der Firma Verkehrsleittechnik Helmut Jahn. Viele Steinsdorfer und Freunde der Gemeinde Steinsdorf, säumten die Straße und begrüßten die Gäste. Zurück auf dem Festplatz wurde der eigentliche Festakt begonnen, bei dem verdienstvolle, und Kameraden mit langjährigen Dienstjubiläen, durch den Kreisbrandinspektor, Stephan Junghans , dem Chef des Kreisfeuerwehrverbandes, Frank Geißler, dem stellvertretenden VG Vorsitzenden, Helmut Schaffer, sowie dem Bürgermeister, Konrad Zorn, die Kameraden Gerhard Fischer, Jürgen Urban und Herbert Zimmermann, ausgezeichnet wurden.Der Abschluss des Festaktes wurde mit viel musikalischem Schmiß durch die „Neugernsdorfer Schalmeien“ gestaltet.

Als der Sonntagabend des 3. Juni 2007 nahte, hieß es für die Gaststeinsdörfer Abschied zu nehmen, was uns nach diesem , so glaube ich im Namen aller Steinsdörfer zu sprechen, weil durch Alle mitgestaltet, gelungenem 4. bundesweiten Steinsdorftreffen, echt schwer fiel. Jedoch niemals geht ein Steinsdorftreffen zu Ende, ohne den Ort der nächsten Zusammenkunft festzulegen und es wird 2009 das Steinsdorf bei Leutenberg sein. Eines steht jedenfalls heute schon fest, Alle freuen sich auf das nächste Wiedersehen.

Bleibt mir an dieser Stelle noch, mich für die gesamte Planung und Organisation des 4. bundessweiten Steinsdorftreffens mit dem Fest zu „105 Jahre Freiwillige Feuerwehr Steinsdorf“, bei meinen Kameraden zu bedanken. Auch allen Sponsoren gilt mein besonderer Dank. Allem voran, mein Dank jedoch den Vereinen der Gemeinde Steinsdorf bei Weida, dem Feuerwehrverein Steinsdorf, dem Jugendverein Steinsdorf, dem Hundesportverein, der mit einer attraktiven Hundesportvorführung am Samstag, geleitet von Urs Hufenbach (Vereinsvorsitzender) für einen sehenswerten und interessanten Programmpunkt sorgte, der Ortsgruppe der AWO Steinsdorf, dem Schrebergartenverein Steinsdorf, dem Fußballverein Steinsdorf, dem Kleintierverein Seinsdorf aber auch der Kirchgemeinde Steinsdorf, für eine so hoch attraktive Veranstaltung in unserem Ort, welche ihres Gleichen im Umland der Gemeinde sucht. Ist es doch Beispie dafür, was in Zusammenarbeit aller Vereine bewältigt werden kann. Dieses Event war schlicht und ergreifend „Der Hammer“ für unser Steinsdorf. Die Organisation war perfekt, das Wetter war passend, die Gäste waren Spitze, weshalb das Fest einfach komplett und rund war. Ich bedanke mich als Bürgermeister bei allen Gaststeinsdörfern, vor allem aber bei unseren Bürgerinnen und Bürgern für ein solch gelungenes Fest!  Ein besonderer Dank jedoch gilt meinen Feuerwehrkameraden, die dieses Fest äußerst akribisch und bis ins Detail hinein geplant, aber auch die praktische Machbarkeit geprüft, organisiert und umgesetzt haben.

Meine Hochachtung. Ihr habt Alle viel geleistet, Hut ab, ich bin stolz auf Euch, Danke für Alles an Alle.

Euer Bürgermeister Konrad Zorn